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Samen

Beherrschen die kapillare Beschleunigung (siehe Siebgefäße, Blutkapillaren, Kiemenkapillaren der Forelle, Poren der Delphine und Wale, sowie Wachstumspumpe) am besten. Sie bestehen aus zwei Teilen - Apparat und Keim. Wenn der Apparat wie bei den Orchideen sehr klein ist, dann geht die Keimung oder das Wachstum am Anfang absolut sehr langsam, wenn auch relativ zur Ausgangsmasse sehr schnell. Die Bohnen und das Radieschen keimen sehr schnell. Durch die kapillare Wachstumspumpe läßt sich auch das Paradox erklären, warum Kälte bei Winterweizen und vielen anderen Samen sehr beschleunigend wirkt (Stratifikation). Das kann man z.B. ausnutzen, wenn man ertragreicheren Winterweizen im Sommer aussäen will. Dann muß man die Samen in die Kältekammer bringen. Ansonsten geht das Experiment sehr wahrscheinlich schief, außer Spätfröste treten auf. Wie kann das wärmegierige Leben dieses Paradox vollbringen? Es sorgt dafür, daß auch in Kälte immer ein wenn auch sehr abgebremstes Wachstum statt findet. Die Poren außen werden aber durch den Frost gefroren und geschlossen. Der Druck innen staut sich auf (siehe Dämmung bei der Sprengung und Dynamit) und bei Wärme explodieren diese Samen dann plötzlich durch die aufgetaute kapillare Samenwachstumspumpe. In der Natur im Norden sehr gut, weil sie damit die anderen Samen überholen und verdrängen. Was sprießt oft zuerst??? Unser Gras im Frühling, welches der Vorfahre unseres Winterweizens ist. Ich erinnere hier an das Eis I, welches sich bei Abkühlung ausdehnt, was man auch irgendwie mit der Stratifikation vergleichen kann. Auch hier werden Poren durch Kälte verkleinert, so daß sich durch die Sublimation die Urzellen weiter aufblasen und damit das Eis wegen und nicht trotz Kälte zur Ausdehnung bringen.

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