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Beschleunigung |
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Der Begriff stammt von Galilei, der schon wußte, daß jede Bewegung beschleunigt verläuft, weil sie ja einmal beginnen oder enden muß. Aus der Beschleunigung folgt, daß sie immer Kraft benötigt. Energie reicht nicht. Er wußte auch, daß die schnellste Verbindung zwischen zwei Punkten wegen dieser Beschleunigung immer eine Kurve sein muß, aber erst die Infinitesimalrechnung von Leibniz erlaubte die Bestimmung dieser Kurve. Sie wird jetzt Cycloide genannt und entsteht wenn ein Punkt auf einem geradeaus rotierenden Kreis eine Kurve zeichnet. Dieses Beschleunigungsmuß führt dazu, daß es keine gerade Bewegung gibt. Auch der Pfeil windet sich in sein Ziel, wie Zeitlupenaufnahmen zeigen. Auch das Licht macht das so (Schlangenstrahltheorie von Augustin). Die besten Abfahrtläufer laufen in Kurven, auch bei den meisten Vögeln kann man das sehr gut beobachten. Der Kiebitz hat das am besten drauf. Die Delphine und Pinguine fliegen beim schnellsten schwimmen immer mal wieder durch die Luft aber auch unter Wasser fliegen sie in Bögen dahin (Cycloiden). Sie schwimmen bekanntlich nicht, denn vor allem die Delphine wandeln durch ölige Schaumbildner in ihrer Haut die Oberflächenspannung besser Abreißkraft in Vortrieb, denn dabei entsteht eine Gasschicht. Der Kurzflügelkäfer Stenus entkommt der Wasserwanze durch ein Öl, welches er auf die Wasseroberfläche sprüht und damit die Oberflächenspannung besser Abreißkraft auf Null herabsetzt. Er kann 15 Meter weit sprinten in einer Höchstgeschwindigkeit von einem Meter pro Sekunde. Die Wanze versinkt, wenn sie dem Käfer folgen will, denn es ist keine Oberfläche mehr da. Dieser Artikel ist die Antwort auf die Behauptung eines Mannes, der sich sceptic tobe nennt und die Weisheit mit Löffeln gefressen hat. Er meint Oberflächenspannung besser Abreißkraft kann vom Leben nicht genutzt werden. Bei der freien Membrane ist diese doppelt so hoch und die kann sich sogar zu NULL kontrahieren. |
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