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Honig

Mit dem Honig begann meine neue Biologie und daraus folgend mein jetziges Weltbild. Meine Schwägerin hatte aus Butterblumen (Löwenzahn) Honig gekocht und keiner bemerkte, daß es kein Bienenhonig war, den es auch gar nicht gibt, denn die Blüten bereiten ihn als Lockspeise für die Bestäuber-Schmarotzer. Wie machen die Blüten ihren Honig? Sie müssen ihn kochen oder durch Destillation gewinnen, was bei den niedrigen Umgebungstemperaturen nur unter Vakuum oder mittels Mikrowellen geht. Mit Osmose auf keinen Fall, womit der Hauptfeiler der biologischen Theorie wegbrach wie ein Kartenhaus. Ich komme aber auch auf den Honig, weil sich alle wundern warum er sich so lange hält. Kunsthonig macht das genauso. Endlich kann ich es erklären. Das liegt daran, daß man im Honig ertrinkt. Auch alle Bienen und Bakterien usw. tun das genauso wie wir, wenn wir in ihn fallen. Auch kann man ihm kein Wasser entreißen, denn die konzentrierte Lösung hält ihn fest. Salzlösung macht das Gegenteil. Man kann wunderbar darauf schwimmen. Noch ein Unterschied. Honig setzt die Oberflächenspannung herab, Salz erhöht diese. Es gibt nicht nur Honig- auch Salzdrüsen. Ich werfe nur das Wort Guttation in die Debatte.

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