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Hummelflug

Die Hummel mit ihrer kleinen Flügelfläche und dem dicken Körper, der außerdem noch aerodynamisch ungünstig mit dicken Haaren bedeckt ist, dürfte gar nicht fliegen können, aber zum Glück weiß sie das nicht und begeistert alle mit ihrem tiefen Flugton, ihrer Schnelligkeit und den ausdauernden Fleiß. Sie übertrifft die Biene um ein erkleckliches. Wie schafft es die Hummel klüger als alle Flugwissenschaftler der Welt zu sein? Ich denke, daß das an der Flügelkonstruktion liegt. Alle Insekten pumpen die Flügel bis zum Zerreißen auf. Dann machen sie einen Rückstoß nach hinten. Die ganze Fläche sammelt, aber nur ein paar Strahlen schießen hinten nach dem Kapillarprinzip raus. Die Forelle macht das ähnlich, wenn sie ohne Flossenschlag gegen den Strom steht. Ich erinnere an die Pflanzen, die in ihren sehr engen Gefäßen einen sehr schnellen Strom aufrecht erhalten und ebenfalls Düsenkapillaren in den Strom einsetzen. Insekten haben das Pumpen in Kapillaren zur Perfektion entwickelt, denn sie machen ihre Atmung und Luftwasserversorgung über die sehr dünnen Tracheen. Siehe auch Vögel.

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